Sonntag, 30. August 2009

Schlechtes, aber teures Essen.

Nun gut, zum Abschied von Melanie - die vier Wochen auf Vogelobservation in Finland und zum Schluss auch in Helsinki gewesen ist - bin ich gestern Abend mit ein paar Leuten aus dem Hostel in ein finnisches Restaurant gegangen.
Die erste Überraschung gabs an der Tür: 2,50€ für die Garderobe - Pflicht, weil Sie das Restaurant ab 23 Uhr in einen "Club" umwandeln. Wir mussten zahlen, obwohl es erst halb acht war.
Gut, man gönnt sich ja sonst nichts. Also Softshell für 2,50€ an einen Haken hängen lassen und ab in ein uriges unglaublich verwinkeltes scheunenähnliches Restaurant.
Das Flair hat auf jeden Fall überzeugt.
Ich hab mich dann nach kurzer Zeit für "Chicken á la Orimattila" entschieden - Rentier war mir zu teuer.

Von Finish Food

Fazit (siehe Foto): Super zähes Stück Huhn (ich weiß wirklich nicht, wie sie das geschafft haben) mit ein paar zugegeben recht leckeren Kartoffelecken und einer schmackhaften Salatbeilage. Dazu ein 0,4l Bier ... all together: 23€, wobei das Bier für 5,50€ sehr gut, um nicht zu sagen ausgezeichnet geschmeckt hat (vll. habe ich mir das aber auch nur auf Grund des Preises eingebildet).

Die Nacht... schnarchende Mitbewohner.

Heute morgen nach einem kurzen Rundgang durch Helsinki City ein kleines Frühstück:

Von Finish Food

Lecker lecker: 8€ (5,50€ belegtes Bröchten + 2,50€ Kaffee).

Nach diesen beiden Schnäppchen werde ich für die nächsten Tage zu Joghurt, Brot und Brie zurückkehren.

Samstag, 29. August 2009

Kanuball

Nach einer für ein Hostel doch recht ruhigen Nacht und langem Ausschlafen, habe ich heute eine weitere Tour gestartet. Dabei habe ich schon mal versucht, den kürzesten Weg zum Uniklinikum ("Meilahti") herauszufinden. Auf dem Weg, vorbei den Ausläufern der Ostsee, bin ich unter anderem auf kanufahrende Wasserballspieler gestoßen. Das ganze sah ziemlich professionell aus: 5 gegen 5, das Tor in ca. 2 Meter Höhe, jeweils ein Schiedsrichter an Land und zu Wasser.
Das Klinikum selbst ist geprägt von einem hohen Bettenbau, mit umliegenden Instituten und kleineren Kliniken. Eine große Baustelle im Zentrum erinnert ein wenig an Gießen.
Immerhin konnte ich schon mal einen Blick in die Biomedizinische Bibliothek werfen. Diese ist in einem recht neuen Gebäude untergebracht und ist sehr ansprechend ausgestattet.
Auf dem Rückweg vom Klinikum bin ich noch einen großen Bogen durch Helsinki gelaufen unter anderem mit dem Ergebnis, dass ich jetzt eine finnische Handynummer habe (und die alte somit erstmal auf Eis gelegt ist).
Zu meiner großen Freude ist die Prepaid-Karte extrem günstig gewesen: 4.90€ inkl. 6€ Startguthaben. Telefonate innerhalb Finnlands 7ct, ebenso SMS - auch international. Ich hoffe also, dass ich durch die günstigen Telefonkosten zumindest einen Teil der extrem teuren Kosten für Essen kompensieren kann.
Nur mal ein paar Beispiele: 400gr Gouda 5,89€, PizzaHutStück+Cola 5,90€, billigste Pizza am Stand 8,80€, Dose Cola 2,30€. Aber noch besteht kein Grund Carepakete loszuschicken...

Inzwischen bin ich zurück im Hostel und vergnüge mich mit Joghurt, so nen platten Brötchen und Brie.

Heute Abend gehts vielleicht mit ein paar anderen Hostelbewohnern in ein finnisches Restaurant. Ich bin gespannt...

Freitag, 28. August 2009

Erster Rundgang

Hier nun ein paar Bilder von meinem ersten und zweiten orientierenden Rundgang.

Schneller Flug, langsamer Bus.

Nach einem schnellen Flug, mit einer von diesen verrückten turbinenbetriebenen Aluminiumröhren, bin ich nach nur 2 Stunden in Helsinki angekommen. Die Weiterreise via Bus zu meiner Unterkunft für die nächsten 4 Tage, dem Hostel Academica, hat dann fast so lange gedauert wie der Flug von Düsseldorf hierher.
Bis zum ersten September sind die Häuser hier noch als Jugendherberge in Betrieb, so dass ich für 4 Übernachtungen in einem Appartment, das ich ab nächster Woche alleine bewohnen werde, derzeit ungefähr das doppelte pro Nacht zahle, obwohl ich die Fläche jetzt noch mit zwei anderen Backpackern teile.
Da ich noch nicht sofort einchecken konnte, bin ich schon mal ne Runde zum Strand gegangen und habe ein wenig die Umgebung erkundet. Auf den ersten Blick: viel Grün, breite Straßen und große Wohnhäuser (erinnert etwas an die DDR), ruhige Atmosphäre bei bewölktem Himmel und etwa 18 Grad.
Von der Kernstadt habe ich noch nichts gesehen, ich denke aber, dass werde ich nachher in Angriff nehmen.

Hier wohne ich:

Marius in Helsinki auf einer größeren Karte anzeigen
...gelandet...